Als junger Ingenieur bekam der Autor in den Jahren 1984 bis 1989 die Chance, in Projekten zur ländlichen Elektrifizierung auf den Philippinen und in Senegal mitzuarbeiten. Die noch sehr junge Technologie der photovoltaischen Energiewandlung sollte in Pilotprojekten auf ihre Praxistauglichkeit untersucht werden. Man erhoffte sich, dass die damals hohe Anfangsinvestition durch die geringen laufenden Kosten wettgemacht würden, denn es musste ja kein teurer fossiler Kraftstoff für den Betrieb der Anlage beschafft werden. Die Berechnungen zeigten, dass photovoltaische Anlagen in dem tropischen Klima der Philippinen im ländlichen Bereich häufig die wirtschaftlichste Lösung zur elektrischen Energieversorgung der Menschen war. Am Beispiel des philippinischen Dorfes Pulong Sampaloc und des senegalesischen Dorfes Diaoulé wird gezeigt, wie und für wen die Stromversorgung mit einer Photovoltaikanlage und die Wasserversorgung mit photovoltaischen Pumpen ermöglicht wurde. Die durch die wissenschaftliche Begleitung dieses Projektes gewonnenen Erkenntnisse werden im Buch beschrieben.